Estland Winter 2005

Wohin geht es?

Im Februar 2005 habe ich an einem Freiwilligen-Workcamp im Südosten von Estland teilgenommen. Bei der An- und Abreise konnte ich glücklicherweise mal wieder (das diesmal verschneite) Tallinn besuchen.

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Es war eine großartige Idee, Tallinn und den Süden von Estland auch einmal im Winter zu besuchen. Besonders in Gegenden, die weit von der Küste entfernt liegen, lag sehr viel Schnee. Die Temperatur bewegte sich immer unter dem Gefrierpunkt, fühlte sich aber gar nicht so kalt an.

Tallinn ist eine alte mittelalterliche Stadt unweit der Ostsee. Das Stadtzentrum von Tallinn ist unterteilt in zwei Teile: in die kleinere Oberstadt und die größere untere Altstadt. Das Rathaus mit seinem schmalen Turm stammt aus dem 15. Jahrhundert. Die großen Kirchen wurden oft schon im 13. Jahrhundert gebaut.

Die Stadtmauer, die beide Teile umschließt, ist in den meisten Bereichen noch heute sehr gut erhalten. Viele Verteidigungstürme mit roten Dächern komplettieren die Skyline von Tallinn. Einige Türme können auch besucht werden.

Rathaus am Tag Rathaus in der Nacht Heilig-Geist-Kirche (13. Jahrhundert) Stadtmauer mit vielen Türmen Viru Tor im Osten Alexander Nevski Kathedrale
Zentrum Rathaus Kirche Stadtmauer Viru Tor Nevski
Hauptstadt Tallinn

Die Altstadt wird von vielen verschiedenen Gebäudetypen umgeben: sowohl von alten Holzhäusern als auch von großen sowjetischen Gebäuden, Plattenbauten oder ganz neuen Häusern. Hinter dem Bahnhof befindet sich ein interessanter Markt mit preiswerten estnischen Lebensmitteln und anderen Dingen.

Holzhaus in Tallinn die Narva Straße Bahnhof bei Sonnenuntergang Markt hinter dem Bahnhof
Eis Narva Bahnhof Markt

Sehenswert sind auch diese Orte: nordöstlich der Altstadt bin ich über das Dach des ehemaligen Olympia-Gebäudes gelaufen (Aussichtspunkt). Zu den wirklich großen Ruinen des Pirita Klosters fahren mehrere Stadtbuslinien.

Im Besetzungsmuseum wird die estnische Geschichte des letzten Jahrhunderts erläutert (5 min südlich der Alexander Nevski Kathedrale).

Treppe auf dem Olympiagebäude am Hafen Pirita Klosterruine Ostsee Tallinn Hafen und Kirchen
Treppe Pirita Ostsee Tallinn Skyline
Estland

Zehn junge Menschen (mich eingeschlossen) aus Europa und Korea sind mit dem Bus von Tallinn nach Süd-Estland gefahren (4 h, 5 EUR in 2005). Dort haben wir auf der Kiidi Farm gelebt und im Wald gearbeitet (Herstellung von Feuerholz, Äste transportieren). Und dann blieb noch viel Freizeit...

Die Gemeinde Võrumaa hat 17.000 Einwohner und ist ein perfekter Ort zum Skifahren im Winter und zum Wandern oder Radfahren im Sommer. Es ist ein unvergessliches Erlebnis, die unberührte Landschaft mit den großen Wäldern, tiefen Tälern, kleinen Hügeln und all den Seen und Bächen auf sich einwirken zu lassen.

In der kalten Jahreszeit ist es außerdem fantastisch in der estnischen Sauna zu sitzen und zur Abkühlung gelegentlich hinaus zu rennen für einen Sprung in - den Schnee!

Eines Tages werde ich zurückkommen nach Tallinn und in die wilde Natur von Estland.

die Kiidi Farm im Wald Arbeiten mit Bäumen Võru ist die Hauptstadt von Võrumaa der zugefrorene See bei Võru Skispringen in Otepää Tschüß Kiidi, Tschüß Schnee!
Kiidi Workcamp Võru Stadt Võru See Otepää Schnee

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Aktualisierte Endfassung vom 30.11.2008
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